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	<title>Internetzeitschrift - NACHTGAZETTE</title>
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	<description>Zeitkritisches und Zeitgenössisches</description>
	<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:24:23 +0000</pubDate>
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		<title>G&#246;ttin Hannelore</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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Seit dem Landesmuttertag sind  die Herren Steinbr&#252;ck, Gabriel und  Steinmeier, unl&#228;ngst noch  halbwegs verf&#252;hrerische Angebote  in der SPD-Pralinenschachtel, zu gro&#223;onkeligen, faden  Gummib&#228;ren mutiert. Hannelore Kraft, im Herzen nicht nur Nordhein-Westfalen, sondern auch das l&#228;ngst vergilbte Bild der guten alten Tante SPD, &#252;berstrahlt sie alle.
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<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/05/kraft_350.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3577" title="kraft_350" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/05/kraft_350.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Seit dem<span> </span>Landesmuttertag sind <span> </span>die Herren Steinbr&#252;ck, Gabriel und <span> </span>Steinmeier, unl&#228;ngst noch <span> </span>halbwegs verf&#252;hrerische Angebote <span> </span>in der SPD-Pralinenschachtel, zu gro&#223;onkeligen, faden  Gummib&#228;ren mutiert. Hannelore Kraft, im Herzen nicht nur Nordhein-Westfalen, sondern auch das l&#228;ngst vergilbte Bild der guten alten Tante SPD, &#252;berstrahlt sie alle.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Dies umso mehr, als sie in <span> </span>Nordrhein-Westfalen bleibt und damit auf die Kanzlerkandidatur verzichtet, die ihr nach ihrem <span> </span>triumphalen Erfolg niemand streitig machen k&#246;nnte. Dieses ungew&#246;hnlich glaubw&#252;rdige Verhalten wird die  Gummib&#228;ren   - und  <span> </span>Angela Merkel  - freuen, allerdings aus anderen Gr&#252;nden.   <span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Zugute wird der G&#246;ttlichen kommen, dass sie – &#228;hnlich wie ihr Kollege Shiva – &#252;ber vier kr&#228;ftige H&#228;nde verf&#252;gt. So wird es ihr noch leichter fallen, sich auch weiterhin der Currywurst zu widmen <span> </span>und dennoch kein Kind zur&#252;ckzulassen.</p>
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		<title>Wirklich Currywurst?</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/currywurst/2012/05/01.html</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 14:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<category><![CDATA[Karikaturen]]></category>

		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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Es ist noch nicht lange her, da wurden wir Papst. Nun ist die nordrhein-westf&#228;lische  SPD  vorangeschritten  und teilt mit, die Currywurst sei SPD, die SPD also zumindest auch Currywurst. Sollte darin der Wunsch aufleuchten, den inneren Papst im Tausch gegen die Wurst hinter sich zu lassen, w&#228;re das  verst&#228;ndlich, da Benedikt XVI. zunehmend das [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/05/curry_3501.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="curry_3501" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/05/curry_3501.jpg" alt="" width="350" height="237" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Es ist noch nicht lange her, da wurden wir Papst. Nun ist die nordrhein-westf&#228;lische  SPD  vorangeschritten  und teilt mit, die Currywurst sei SPD, die SPD also zumindest auch Currywurst. Sollte darin der Wunsch aufleuchten, den inneren Papst im Tausch gegen die Wurst hinter sich zu lassen, w&#228;re das  verst&#228;ndlich, da Benedikt XVI. zunehmend das Diesseits <span> </span>entgleitet; seine armselige Verlautbarung, in alten &#220;bersetzungen entdeckt zu haben, dass Jesus nicht f&#252;r alle Menschen gestorben ist, sondern nur f&#252;r viele (sprich: nur f&#252;r die Katholiken), erweckt Mitgef&#252;hl. Jesus w&#252;rde sich mit dem gro&#223;herzigen Dalai Lama vermutlich besser verstehen.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Soweit, so gut. Aber muss es wirklich unbedingt  Wurst sein? <span> </span>Bereits Otto von Bismarck hat uns<span> </span>mitgeteilt, wer diese m&#246;ge, solle bei ihrer Herstellung besser nicht zusehen (vgl. Aktuelle Weisheiten vom 24.12.2011), und der Turbokapitalismus hat die inneren Verh&#228;ltnisse auch der Currywurst kaum zu ihrem Vorteil ver&#228;ndert. Aber all das ficht den typischen Ruhrgebietler ja nicht an -  erst recht nicht, wenn das Objekt des Begehrens standesgem&#228;&#223;  mit<span style="font-size: 11pt;"> </span>Pommes, Ketchup und Mayo in der<span> </span>unsterblichen wei&#223;en Pappsch&#252;ssel mit dem gewellten Rand vor der Frittenbude erscheint. Nur die feinen Leute in D&#252;sseldorf, Essen-S&#252;d, M&#252;nster usw. <span> </span>sind und essen<span> </span>keine Currywurst, <span> </span>was aber<span> </span>f&#252;r die SPD nicht von besonderer Bedeutung ist, da sie <span> </span>Sozis weder sind noch w&#228;hlen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Bleibt die Frage, wie ernst das Outing der SPD als Currywurst zu nehmen ist. Bereits durch das  Godesberger Programm, das  die SPD zur <span> </span>„Volkspartei“ machte, <span> </span>wollte sie bekanntlich <span> </span>auch Kaviar sein, bis die Parteigranden der SPD,  nicht nur die Mitglieder der „Toskana-Fraktion“,  die Currywurst schlie&#223;lich weglie&#223;en. Wer das in der SPD nicht akzeptieren wollte, hat inzwischen<span> </span>aufgegeben. <span> </span>Jede Hoffnung, die Currywurst sei nun urpl&#246;tzlich als wesentlicher Teil der SPD  von den Toten auferstanden und dem Irrlicht der Linken werde endlich der Strom abgeschaltet,  sollte daher postwendend in den Himmel <span> </span>der Nostalgie auffahren. Vielleicht fliegt der elfenhafte, durchgeistigte<span> </span>Papst ja noch vor seinem Ableben gern mit - <span> </span>bevor er die katholische Kirche zu einer lebensfeindlichen, unbedeutenden Sekte geschrumpft hat. <span> </span><span> </span><span> </span></p>
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		<title>Dienstreisen</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/abstand/2012/04/26.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mikroskop]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	M&#252;llermeister Peter Ramsauer, der inzwischen den Bundesminister f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt, reist verd&#228;chtig gern. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2009 war er mindestens 50mal &#8220;dienstlich&#8221; im Ausland, zum Beispiel auf den Kapverdischen Inseln und in der Mongolei, wo er eine Kupfermine besichtigte.
Nun ist es ja nichts Neues, dass &#228;ltere Ehepaare Abstand sch&#228;tzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	M&#252;llermeister Peter Ramsauer, der inzwischen den Bundesminister f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt, reist verd&#228;chtig gern. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2009 war er mindestens 50mal &#8220;dienstlich&#8221; im Ausland, zum Beispiel auf den Kapverdischen Inseln und in der Mongolei, wo er eine Kupfermine besichtigte.</p>
<p>Nun ist es ja nichts Neues, dass &#228;ltere Ehepaare Abstand sch&#228;tzen. Aber so oft,  so gro&#223; und so tief hinab? Frei nach Karl Valentin will der Jubel dar&#252;ber keinen Anfang nehmen.</p>
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		<title>Betreuungsgeld f&#252;r alle Wohlhabenden!</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/betreuungsgeld-fuer-alle-wohlhabenden/2012/04/25.html</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	
Das Betreuungsgeld kommt vor  allem der CSU zugute, deren Hinterwald  dringend der Pflege bedarf.  Im &#220;brigen ist es eine r&#252;ckw&#228;rtsgewandte Pr&#228;mie daf&#252;r, dass zeitgem&#228;&#223;e  staatliche Leistungen nicht in Anspruch genommen werden.  Erhalten sollen das Betreuungsgeld zudem  nur die, die es nicht brauchen.
Auf der Grundlage dieser neuen Lachnummer aus dem Hause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/04/bently_3502.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3473" title="bently_3502" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/04/bently_3502.jpg" alt="" width="350" height="152" /></a></p>
<p>Das Betreuungsgeld kommt vor  allem der CSU zugute, deren Hinterwald  dringend der Pflege bedarf.  Im &#220;brigen ist es eine r&#252;ckw&#228;rtsgewandte Pr&#228;mie daf&#252;r, dass zeitgem&#228;&#223;e  staatliche Leistungen nicht in Anspruch genommen werden.  Erhalten sollen das Betreuungsgeld zudem  nur die, die es nicht brauchen.</p>
<p>Auf der Grundlage dieser neuen Lachnummer aus dem Hause Merkel/R&#246;slein/Seehofer ist  beim besten Willen nicht einzusehen, warum  das Betreuungsgeld nicht erst recht all die  erhalten sollen, welche es nicht einmal in Anspruch nehmen k&#246;nnen  und nicht brauchen, beispielsweise die bedauernswerten „dinks“ (double income no kids) oder die &#228;lteren Kleinkindlosen, die unter der Belastung von  Zweit- und Drittwohnsitzen  auf Mallorca und in Kitzb&#252;hel zu leiden haben. Und warum erhalten die kein Betreuungsgeld, die st&#228;dtische  Schwimmb&#228;der nicht nutzen, weil sie  ihr eigenes Schwimmbad unterhalten m&#252;ssen?  Der in Artikel 3 des Grundgesetzes statuierte Gleichheitssatz berechtigt bekanntlich   dazu, wegen einer bestehenden Ungleichheit nicht auch ungleich behandelt zu werden!</p>
<p>Die Eintagsfliege   „Piraten“ behauptet   nicht einmal,  irgendetwas von Bedeutung  verstanden zu haben. Immerhin damit hebt sie sich wohltuend von der schwarz-gelden Koaliton und den anderen etablierten Parteien ab.</p>
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		<title>Retroaktive Vorfreude</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/a-la-recherche-du-temps-certain/2012/04/14.html</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 19:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/04/vorfreude_350.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3439" title="vorfreude_350" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/04/vorfreude_350.jpg" alt="" width="350" height="224" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Wider den Stachel</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/wider-den-stachel-2/2012/04/07.html</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 09:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mikroskop]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Zur&#252;ckhaltung bei der Kritik an Israel ist den Deutschen geboten, obwohl es - nicht erst seit Benjamin Netanjahu - reichlich Anlass f&#252;r Beanstandungen g&#228;be. Hat G&#252;nter Grass die Lust, an diesem Tabu zu kratzen, auch deshalb befallen, weil er wieder einmal partout ins Licht der &#214;ffentlichkeit wollte? Das w&#228;re ihm mit seinem &#8220;Gedicht&#8221; gelungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zur&#252;ckhaltung bei der Kritik an Israel ist den Deutschen geboten, obwohl es - nicht erst seit Benjamin Netanjahu - reichlich Anlass f&#252;r Beanstandungen g&#228;be. Hat G&#252;nter Grass die Lust, an diesem Tabu zu kratzen, auch deshalb befallen, weil er wieder einmal partout ins Licht der &#214;ffentlichkeit wollte? Das w&#228;re ihm mit seinem &#8220;Gedicht&#8221; gelungen, gerade weil es  wenig sachkundig und differenziert ist, was den Selbstdarsteller aus dem Norden schmerzen wird.</p>
<p>Wegen dieser unbedeutenden Affaire  f&#228;llt in China  kein Sack Reis um. Das  Theater, das in Israel und in den deutschen Talkshows um Grass gemacht  wird, ist &#252;berfl&#252;ssig wie ein Kropf.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>St&#252;ckwerk</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/stueckwerk/2012/03/31.html</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 16:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Boskop]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	

Einst sprach ein Dichter wie im Traum:
„Im Garten steht ein Kabelbaum!“
Dann rang er eine ganze Weile,
vergeblich um die zweite Zeile,
auch um die vierte, sechste, achte,
worauf er jene Pause machte,
die, obwohl  er es  nicht wollte,
fortan nie wieder enden sollte. 

Den Menschen ist in ihrem Leben
nicht selten St&#252;ckwerk nur gegeben.

]]></description>
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<p><!--[endif] --></p>
<p class="MsoNormal">Einst sprach ein Dichter wie<span> </span>im Traum:</p>
<p class="MsoNormal">„Im Garten steht ein Kabelbaum!“</p>
<p class="MsoNormal">Dann rang er eine ganze Weile,</p>
<p class="MsoNormal">vergeblich um die zweite Zeile,</p>
<p class="MsoNormal">auch um die vierte, sechste, achte,</p>
<p class="MsoNormal">worauf er jene Pause machte,</p>
<p class="MsoNormal">die, obwohl <span> </span>er es <span> </span>nicht wollte,</p>
<p class="MsoNormal">fortan nie wieder enden sollte.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Den Menschen ist in ihrem Leben</p>
<p class="MsoNormal">nicht selten St&#252;ckwerk nur gegeben.</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Kurzkrimi: Philipp Marlowe in der Bildungsfalle</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/kurzkrimi-philipp-marlowe-in-der-bildungsfalle/2012/03/20.html</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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Als  das Klingeln des Weckers ihn um drei Uhr morgens aus dem Schlaf riss,  griff Marlowe nach der 7,65er unter seinem Kopfkissen und schoss auf den Mann, den er  im D&#228;mmerlicht seines sch&#228;bigen Hotelzimmers an der gegen&#252;berliegenden Wand lehnen sah,  und der nun mit einem seltsam knarrenden Ger&#228;usch umfiel. Erst am Tage zuvor hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/03/marlowe_350.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3387" title="marlowe_350" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/03/marlowe_350.jpg" alt="" width="350" height="209" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Als <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>das Klingeln des Weckers ihn um drei Uhr morgens aus dem Schlaf riss, <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>griff<span style="mso-spacerun: yes;"> Marlowe </span>nach der 7,65er unter seinem Kopfkissen und schoss auf den Mann, den er  im D&#228;mmerlicht seines sch&#228;bigen Hotelzimmers an der gegen&#252;berliegenden Wand lehnen sah,  und der nun mit einem seltsam knarrenden Ger&#228;usch umfiel. Erst am Tage zuvor hatte Marlowe gelesen, die existentielle Erfahrung der Einmaligkeit seines Daseins schlie&#223;e die Anwendung allgemeiner Regeln der Moral aus, weshalb es gelte, eine Lebenskunst der Selbstsorge zu entwickeln, die im Individuellen das Allgemeine entdecke, und er hatte beschlossen, dies konsequent zu befolgen.  <span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Bereits Sekunden nach dem kommentarlosen Schuss <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>war Marlowe nicht mehr sicher, der Entdeckung des Allgemeinen damit entscheidend n&#228;her gekommen zu sein. Er setzte sich auf, und als das aufflammende Licht der Neonwerbung auf der anderen Stra&#223;enseite das Zimmer erleuchtete, sah er, <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>dass er nur einen h&#246;lzernen Kleiderst&#228;nder erschossen hatte. W&#228;hrend  Marlowe  &#252;berlegte, ob er seine Erleichterung  mit einem m&#228;chtigen Schluck aus der noch <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>halbvollen Whiskyflasche feiern sollte, fiel ihm ein, dass der  Vorstellung eines freien Willens nicht  zu trauen ist, da das Gehirn l&#228;ngst entschieden hat, bevor wir zu entscheiden glauben. Mit einem leisen Fluch lie&#223; er sich auf die Matratze zur&#252;ckfallen, zog die schmuddelige Bettdecke &#252;ber den Kopf  und schlief wieder ein. </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Am n&#228;chsten Tag warf Marlowe die B&#252;cher, die ihm der Alte anstelle des Honorars in die Hand gedr&#252;ckt <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>hatte, in den Hudson River.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></div>
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		<title>Somewhere Over The Rainbow</title>
		<link>http://www.nachtgazette.de/somewhere-over-the-rainbow/2012/03/10.html</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 21:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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		<description><![CDATA[
M&#246;ge Christian Wulff sich dort gem&#252;tlich einrichten und die Erinnerung an sein peinliches Verhalten schon bald schwinden lassen. Es gibt wichtigere Fehlentwicklungen, insbesondere die irrwitzige Geldsch&#246;pfung und –verschwendung zugunsten der Finanzwirtschaft und der Politik, derzeit  im Rahmen der  - laut Angela Merkel wieder einmal alternativlosen - „Rettung des Euro“,  und die neoliberale Gier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/03/rainbow350a.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3292" title="rainbow350a" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/03/rainbow350a.jpg" alt="" width="350" height="189" /></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">M&#246;ge Christian Wulff sich dort gem&#252;tlich einrichten und die Erinnerung an sein peinliches Verhalten schon bald schwinden lassen. Es gibt wichtigere Fehlentwicklungen, insbesondere die irrwitzige Geldsch&#246;pfung und –verschwendung zugunsten der Finanzwirtschaft und der Politik, derzeit <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>im Rahmen der <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>- laut Angela Merkel wieder einmal alternativlosen - „Rettung des Euro“, <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>und die neoliberale Gier, die zunehmend und weltweit den Gemeinsinn unterminiert und die Erde irreparabel ruiniert, womit die Gattung Mensch selbst den Ast abs&#228;gt, auf dem sie noch lange im Einklang mit der Natur sitzen k&#246;nnte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Vermutlich hat sich die &#214;ffentlichkeit <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>auch deshalb so ausgiebig in den S&#252;ndenbock Wulff verbissen, weil die von ihm geschaffenen Problemchen so angenehm &#252;bersichtlich waren. Das Zerst&#246;rungswerk der zunehmend symbiotisch agierenden <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Gro&#223;konzerne und der Politik ist f&#252;r die breite &#214;ffentlichkeit eben weit schwerer zu durchschauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Der Neoliberalismus lebt von Voraussetzungen, die er systematisch zerst&#246;rt, zumal Macht und Reichtum konvertierbare W&#228;hrungen sind. Auf letzteres hat Colin Crouch in seinem neuen, lesenswerten Buch (Das befremdliche &#220;berleben des Neoliberalismus, Suhrkamp 2012, <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>€ 19,90) soeben treffend hingewiesen. Nichts und niemand wird daran mit Erfolg etwas &#228;ndern, auch nicht die von Crouch beschworene „offene und wachsame Zivilgesellschaft“. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Die Tragik der wenigen, die &#252;ber die Intelligenz verf&#252;gen, das Unheilvolle der Entwicklung der letzten Jahrzehnte zu analysieren, besteht darin, dass sie vor der letzten Erkenntnis zur&#252;ckschrecken und stattdessen <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>ihre Hoffnung in illusorische <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Rettungsanker wie eine „Zivilgesellschaft“ oder in die ma&#223;gebende Entwicklung einer <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„n&#252;chtern - aufgekl&#228;rten Haltung“ (ansonsten ebenso lesenswert: Meinhard Miegel, Exit, Wohlstand ohne Wachstum, List, 2011, TB, € 9.90) setzen. </span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Kunst besteht vielmehr darin, der Krake l&#228;chelnd <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>ins Gesicht zu sehen und sich noch im Malstrom des Untergangs wesentlich anders zu verhalten als die Geld- und Machtgeilen. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
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		<title>Unerwachsen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 11:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Körnig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als R&#252;cktrittsgrund gab er lediglich an, das Land brauche einen Pr&#228;sidenten, der vom Vertrauen einer breiten Mehrheit der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger getragen sei. Die Entwicklung der vergangenen Tage habe jedoch gezeigt, dass dieses Vertrauen und damit seine Wirkungsm&#246;glichkeiten nachhaltig beeintr&#228;chtigt seien. Er f&#252;gte hinzu, die (also alle!) Berichterstattungen h&#228;tten seine Frau und ihn verletzt.  Zwar r&#228;umte er ein, Fehler gemacht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><a href="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/02/wulffr_350.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3241" title="wulffr_350" src="http://www.nachtgazette.de/wp-content/uploads/2012/02/wulffr_350.jpg" alt="" width="350" height="211" /></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Als R&#252;cktrittsgrund gab er lediglich an, das Land brauche einen Pr&#228;sidenten, der vom Vertrauen einer breiten Mehrheit der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger getragen sei. Die Entwicklung der vergangenen Tage habe jedoch gezeigt, dass dieses Vertrauen und damit seine Wirkungsm&#246;glichkeiten nachhaltig beeintr&#228;chtigt seien. Er f&#252;gte hinzu, <span style="mso-spacerun: yes;">die (also alle!) Berichterstattungen h&#228;tten seine Frau und ihn verletzt. </span><span style="mso-spacerun: yes;"> Z</span>war r&#228;umte er ein, Fehler gemacht zu haben,<span style="mso-spacerun: yes;">  nahm f&#252;r sich aber zugleich in Anspruch, </span> immer aufrichtig gewesen zu sein und  sich in seinen &#196;mtern stets rechtlich korrekt verhalten zu haben. Er gab sich  davon &#252;berzeugt,  dass die rechtliche Pr&#252;fung seines Verhaltens ihn vollst&#228;ndig entlasten werde. Und obwohl sein R&#252;cktritt bereits vor Wochen &#252;berf&#228;llig war, meinte er, das Amt f&#252;r seinen Nachfolger „z&#252;gig“ freizumachen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Zwar mag es sein, dass der Wortlaut dieser  R&#252;cktrittserkl&#228;rung immerhin halbwegs  den Weg zum lebenslangen &#8220;Ehrensold&#8221; ebnen sollte. Dennoch oder gerade deswegen ist bedauernd festzustellen, dass Christian Wulff auch im R&#252;cktritt nicht an Statur gewann.  Kein Wort des Bedauerns dar&#252;ber fiel, dass er  das Ansehen des Bundespr&#228;sidenten besch&#228;digt hat –<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>durch sein wenig akzeptables Verhalten als Ministerpr&#228;sident, vor allem aber durch sein unaufrichtiges, uneinsichtiges und selbstmitleidiges<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Taktieren seit dem Beginn der sukzessiven Aufdeckung seiner fr&#252;heren Verfehlungen, ob sie nun rechtlich unzul&#228;ssig oder gar  strafbar waren oder nicht. Eine geradezu Guttenberg´sche Selbstgerechtigkeit erhob da nochmals ihr Haupt. Da reimt sich unwillk&#252;rlich: </span></span><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Wer so etwas nicht besser kann, </span><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">ist nur ein M&#228;nnchen und kein Mann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Offenbar sind in der Nachkriegsgeneration <span style="mso-spacerun: yes;"> einige </span>Politiker herangewachsen, die sich im blo&#223;en Schein einer von &#196;lteren erarbeiteten Vertrauensw&#252;rdigkeit sonnen, und<span style="mso-spacerun: yes;"> die </span>allenfalls <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>beleidigt reagieren k&#246;nnen, wenn dieser Schein zerbr&#246;selt<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>und das Publikum<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>ent-t&#228;uscht reagiert.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Vor der Wahl Wulffs bemerkte<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Siegmar Gabriel, Joachim Gauck habe ein Leben vorzuweisen, Wulff nur eine politische Karriere. Gabriel wurde seinerzeit daf&#252;r gescholten, im politischen Betrieb ist die Wahrheit eben selten willkommen. Wer w&#252;rde Gabriel heute noch widersprechen? <span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Joachim Gauck w&#228;re unver&#228;ndert<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>eine gute Wahl, vor allem, wenn er mehr Abstand von seiner Fixierung auf Freiheitswerte finden und mehr als bisher erkennen w&#252;rde, wohin die Freiheit im Gewand des egomanischen Neoliberalismus die Welt f&#252;hrt. Aber er wird wohl wieder nicht Pr&#228;sident werden, da Angela Merkel damit nochmals den Fehler beleuchten w&#252;rde, den sie seinerzeit <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>mit der Durchsetzung Wulffs beging. Allerdings k&#246;nnte  die Kanzlerin  uns  ja auch mal positiv &#252;berraschen und &#252;ber ihren Schatten springen&#8230;&#8230; <span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;">    </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
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